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Der ADFC-Kreisverband Hersfeld-Rotenburg/Schwalm-Eder e.  V. und die Stadt Bad Wildungen hatten für den 13. September 2013 zu einer Informationsveranstaltung in das Jugendhaus der Stadt eingeladen. Zielgruppe waren die für den Radverkehr verantwortlichen Personen und Institutionen der Kreise Hersfeld-Rotenburg und Schwalm-Eder. Also die Bürgermeister, die Radverkehrsbeauftragten, die Landräte, die Wirtschaftsförderungsgesellschaften, die in den Kreistagen vertretenen Fraktionen, die Polizeidirektionen, Hessen mobil und andere an Radverkehrsfragen interessierte Gruppen und Personen. Mit 42 Teilnehmern blieb der Besuch allerdings etwas hinter den Hoffnungen der Veranstalter zurück.

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Zielsetzung dieser Veranstaltung war es, diesen Personenkreis zu motivieren, auch in ihren Kommunen und Zuständigkeitsbereichen mögliche Verbesserungen der Radverkehrsinfrastruktur umzusetzen. Dazu bietet Bad Wildungen eine Fülle vorbildlicher Beispiele. In ihrem Grußwort meinte Frau Grumann vom hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium, dass man nicht nach Holland oder Dänemark fahren müsste, um eine vorbildliche Radinfrastruktur anzusehen, ein Besuch in Bad Wildungen reiche völlig aus.

Nach den Grußworten und drei Referaten zum Thema ging es nach der Mittagspause in zwei Gruppen zu Fuß oder per Rad in die Stadt, um die Beispiele vor Ort zu besichtigen. Stadtplaner Robert Hilligus und Bauamtsleiterin Angelika Seifert stellten die konzeptionelle Grundidee vor, nach der „nur ein attraktives Infrastrukturangebot eine Steigerung der Nachfrage schafft“. Dieses in 2002 beschlossene Radverkehrskonzept wurde seitdem kontinuierlich umgesetzt, wobei man eine Vielfalt von Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen konnte. Natürlich brachte insbesondere die Landesgartenschau im Jahr 2006 einen bedeutenden Schub bei der Umsetzung. So entstanden eindrucksvolle Beispiele für die Ausweisung für Tempo-30-Zonen, für Radfahr- und Radschutzstreifen, kombinierte Fußgänger/Radfahrer-Wege, für Einbahnstraßennutzung, für Kreisverkehrslösungen, für Ruheplätze, Abstellanlagen und nicht zuletzt für eine klare und eindeutige Beschilderung.

Durch dieses attraktive Angebot konnte das Ziel einer deutlichen Steigerung des Radverkehrsanteils in der Stadt erreicht werden. Wobei natürlich auch die zunehmende Nutzung von elektrounterstützten Pedelecs angesichts der zahlreichen und zum Teil heftigen Steigungen eine positive Rolle spielte.

Alles in allem kann Bad Wildungen als ein Vorbild für eine kontinuierliche Entwicklung und Förderung des Radverkehrs in einer Kleinstadt angesehen werden.

Der ADFC-Kreisverband Hersfeld-Rotenburg/Schwalm-Eder will dazu beitragen, dieses positive Beispiel weiterhin bekannt zu machen, um in seinem Verbandsgebiet für eine ähnlich positive und konstruktive Einstellung zum Radverkehr zu werben.

Vorträge

Die Vorträge der Informationsveranstaltung können hier heruntergeladen werden. Alle Rechte liegen bei den Autoren.

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