Frau mit Kind auf Eltern-Kind-Tandem

Das Interesse am Radverkehr ist im Landkreis, wie in ganz Deutschland, stark gewachsen. Das belegt die rege Teilnahme am diesjährigen bundesweiten ADFC-Fahrradklimatest.

Die Online-Befragung hierzu endete kürzlich. Insgesamt nahmen in der Zeit vom 1. September bis zum 30. November rund 450 Menschen im Schwalm-Eder-Kreis daran teil. Gegenüber 2018 – da waren es lediglich drei Gemeinden – schafften es dieses Mal immerhin sechs Kommunen aus dem Kreis, die Hürde von 50 teilnehmenden Bürger*innen zu überspringen und sich somit für eine repräsentative Auswertung zu qualifizieren. Zusätzlich zu Schwalmstadt, Melsungen und Gudensberg, die schon in 2018 in die Auswertung kamen, sind in diesem Jahr Fritzlar, Niedenstein und Edermünde hinzugekommen. Allein in Schwalmstadt bewerteten über 100 Radfahrende die Radverkehrssituation und beantworteten Fragen zu rund 30 Aspekten. Borken scheiterte nur ganz knapp an der Hürde.

Im Frühjahr 2021 sollen die Auswertungsergebnisse veröffentlicht werden. Die teilnehmenden Städte und Gemeinden können dann an Hand der vergebenen Noten erkennen, wo sie im bundesweiten Ranking stehen und wie sich die Bewertung gegenüber 2018 verändert hat. Die Kommunen erhalten von ihren Bürger*innen ein klares Bild, wie diese die Infrastruktur und das Klima fürs Radfahren in ihrer Heimat einschätzen – also wo gibt es Lob, aber auch wo muss dringend nachgebessert werden.

Die ADFC-Ortsgruppen in Schwalmstadt, Melsungen und im Chattengau stehen im fortlaufenden Kontakt mit den Kommunen und unterbreiten fachlich fundierte Vorschläge für die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur. Weitere Informationen zum ADFC unter www.adfc.de und www.adfc-hrse.de.

i. A.
Ullrich Horstmann
Sprecher der ADFC-Ortsgruppe Chattengau

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